Du möchtest mit deinem Bike endlich mal eine größere Tour fahren und weißt auf Grund unserer →Reisetipps welche persönlichen Sachen für dich wirklich wichtig sind und was du nicht vergessen solltest. Aber, für dein Motorrad möchtest du halt auch das Beste und obwohl du gerade dein Bike in der Werkstatt richtig durchchecken hast lassen, willst du doch wenigstens das Nötigste an Werkzeug mitnehmen. Nun gut, was du wirklich brauchst und was du getrost daheim lassen kannst, wirst du im folgenden Beitrag erfahren…

Eines gleich mal vorweg

Reise-Werkzeugsets oder Bordwerkzeug sollten in jedem Fall – sowie wir es auch für dein Heimwerkzeug empfehlen, passend für dein Motorrad sein. Es nützt dir das teuerste Set nichts, wenn du metrisches Werkzeug brauchst und dein Reisewerkzeug zöllige Aufnahmen hat – also Achtung beim Einkauf!

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Welches Werkzeug brauche ich?

In der Regel müsste ein Bordwerkzeug, wie es vom Hersteller angeboten wird, vollkommen für eine größere Tour reichen. So gibt es von Harley Davidson für die Touring Modelle einen kleinen Werkzeugknochen, mit denen wir schon einige lockere Schrauben während Ausflügen anziehen konnten. Auch von BMW kennen wir eine Bordwerkzeugrolle, die zusammengerollt recht wenig Platz verschwendet und mit der alle eventuellen kleineren Reparaturen unterwegs gemacht werden können.

Die eigentliche Frage, die du dir in Punkto notwendiges Reisewerkzeug machen solltest, ist, ob du gewisse Arbeiten überhaupt selber machen kannst? Denn was hilft es dir wenn du Kiloweise Werkzeug mitschleppst und dann gar nicht die notwendigen Reparaturen durchführen kannst. Also auch hier gilt – nur das Nötigste mit zu nehmen – und da kommen wir wieder zurück auf das Bordwerkzeug von deinem Motorradhersteller.

Was brauchst du wirklich?

Auf jeden Fall würden wir dir die Mitnahme einer Taschenlampe, ein Klappmesser, einer Rolle Panzerband, eine Rolle Isolierband und ein Reifenflickset bzw. Reifenpannenset empfehlen und eben das Hersteller Bordwerkzeug und das wäre es dann auch schon. Öle, Sprays, Ersatzbirnen etc. gibt es mittlerweile auch an jeder südländischen Tankstelle und die obligatorischen Ersatzkanister für den Kerosin kannst du auch getrost einsparen. Das Tankstellennetz ist europaweit schon sehr gut ausgebaut – du musst deinen Bock ja nicht bis zum letzten Tropfen leer saugen, sondern gehst dann lieber etwas früher Tanken.

Auch in Sachen Ersatzteile oder Ersatzschrauben raten wir von der Überlegung, was nimm ich mit, was nimm ich nicht mit, ab. Denn zum Schluss musst du dann fast schon eine ganze Ersatz-Mopette mitnehmen, besser ist es im Fall der Fälle eine Fachwerkstatt aufzusuchen oder selber improvisieren.

Danke an den Timo aus Berlin, der uns zu diesem Beitrag inspirierte und wir würden uns natürlich auch über Anregungen und Feedback von dir freuen, in diesem Sinne…

keep the fire burning

Kai&Martina


 

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