Da wir ja im letzten Beitrag über deine Motorradjacke geredet haben, liegt es nahe, sich im heutigen Blog gleich mal über die Motorradhose zu unterhalten. Auch hier hat die Motorradbekleidungs-industrie verschiedene Formen und Materialien im Angebot, eigentlich die gleichen wie bei der Motorradjacke, eben aus Leder, Stoff, Goretex, Jeans etc.

Was muss ich beim Kauf meiner Motorradhose beachten?

Da du dir ja passend zu deinem modischen Stil und passend zu deinem Bike – hoffentlich – deine Jacke gekauft hast, wirst du sicher auch bei deiner Motorrad-Beinbekleidung ein modisches Händchen haben. Zu beachten wäre wieder die Passform, hierbei gilt, dass die Buchse schön bequem für dich sein sollte, auch bei der Länge achtest du wieder darauf, dass die Hose eher etwas länger ausfällt. Da du ja hauptsächlich sitzend fährst, setzt du dich im Motorradbekleidungsshop auf einen Stuhl (setz dich so hin, als ob du gerade eine lange Ausfahrt machst) und achtest darauf, dass die Hose höchstens knapp über deine Knöchel rutscht, auch in puncto Bequemlichkeit kannst du auf diese Weise feststellen, ob du mit der Hose einen stundenlangen Ausritt wagen kannst, ohne dabei das Gefühl zu haben einen Bondagekurs für Fortgeschrittene zu absolvieren.

Was soll ich bei der Passform meiner Hose beachten?

Auch oben herum solltest du auf besondere Passform achten – nicht zu eng und der Bund sollte auch im Sitzen über deinen Allerwertesten gänzlich bedecken!!! Hierbei geht es neben dem gesundheitlichen Aspekt (Nierenbeckenentzündung, ach tut das gut) auch vor allem um den ästhetischen Aspekt, keiner ist heiß auf deine Arschritze, aber spätestens dann, wenn dich ein Fahrrad als Abstellmöglichkeit missbraucht, wirst du merken, dass deine Hose oben rum zu kurz ist.

Wenn du dir eine zweiteilige Motorradkombi (also Jacke und Hose) kaufst, achte darauf, dass diese durch einen Reißverschluss im unteren Rückenbereich verbunden werden kann, somit hast du für wirklich kältere Tage schon fast einen Overall, kannst aber jederzeit Motorradhose und Motorradjacke auch einzeln verwenden.

Auch bei der Möglichkeit von zusätzlichen Protektoren liegt, wie schon bei der Motorradjacke, die Entscheidung bei dir, als Tipp – auch als Nachtrag für die Motorradjacke – es wäre spitze, sofern du dich für Protektoren entscheidest, wenn diese, erstens herausnehmbar sind und zweitens an verschiedenen Positionen in der Gegend Ellbogen und Knie ein zusetzten sind.

Trotz dessen, das wir uns eher zu den Bekleidungsminimalisten zählen, verwenden wir, vor allem bei unseren längeren Ausfahrten regelmäßig Motorradhosen (ohne Protektoren) und möchten diese an kühleren Tagen nicht mehr missen. Martina steht, auf Grund, dass Sie eher als ständiger Kaltfüsslerin unterwegs ist, voll auf Ihre Rokker-Hose, vom Look, der Passform, dem Warmhalteeffekt und der Sicherheit passt da einfach alles. Imnächsten Teil unsere Bekleidungstipps widmen wir uns den Motorradstiefel bis dahin…

keep the fire burning

Kai&Martina