Bald ist es wieder so weit, der Winter hat lange genug gedauert und die Ersten von euch – wie auch wir – werden sehnsüchtig auf die Temperaturtabellen der Wettervorhersage schauen und auf warme Frühlingstage für die erste Ausfahrt mit dem Motorrad warten. Aber Moment, da war ja noch was… ach ja, der alljährliche Motorrad Check im Frühling, was war da noch alles? Hier unsere Tipps für alle Biker, egal ob Anfänger oder Hobbyschrauber, folgendes könnt ihr selbst machen ohne euren Motorradmechaniker zu belästigen:

Motorrad Check – Batterie

Erst mal die Mopette, sofern Ihr Sie übern Winter aufgebockt habt, langsam und mit Bedacht (Safety First) auf den Boden zurückholen. Wenn die Batterie abgeklemmt war, müsst Ihr diese nun wieder an ihren vorgesehenen Platz einbauen und ordentlich anklemmen – als erstes den Pluspol und dann den Minuspol, da es sonst zu einen Kurzschluss kommen kann, der eventuell der Elektrik oder der Batterie schaden könnte. hier →unsere Tipps zum Thema Motorrad-Batterie

Reifencheck

Als nächstes ist der Reifencheck angesagt, hierbei prüfst du den Reifendruck und füllst mit deinem Kompressor so viel Luft nach, bis du den gewünschten Reifendruck (siehe Betriebsanleitung deines Motorrades) erreicht hast – solltest du keinen Kompressor haben, hast du hoffentlich beim Einwintern daran gedacht, den Gummi schön aufzupumpen, damit du jetzt sicher zur nächsten Tankstelle kommst und den Reifendruck prüfen kannst. Falls deinen Reifen beim Winterschlaf die Luft komplett ausgegangen sein sollte, kannst du beim Tankwart deines Vertrauens vielleicht das Luftdruckprüfgerät kurz entführen oder du benutzt eine CO² Kartusche eines →Reifenreparatursets.

Lichter und Hupe

Als nächstes steht die Prüfung sämtlicher Lichter und der Hupe an. Keine Hexerei, teste die Hupe – Vorsicht! Bei vielen Bikes funktioniert diese nur bei eingeschalteter Zündung. Wenn du die Zündung schon mal eingeschalten hast, kannst du auch gleich Blinker, Auf- und Abblendlicht und die Kennzeichenbeleuchtung testen. Auch wenn du nie bei Nacht fahren solltest, so ist eine nicht funktionierende Lichtanlage bei deinem Motorrad jedem Exekutivbeamten eine fünfzig Euro Strafe wert.

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Öl und Kühlflüssigkeit

Bevor du nun dein geliebtes Bike erstmals im neuen Jahr startest, prüfst du noch schnell, ob genug Öl im Öltank ist und füllst, falls zu wenig, Öl nach. Wir empfehlen entweder Castrol →Motoröl oder Motor Factory →Motoroil. Hierbei solltest du beachten, dass du keine verschiedenen Ölsorten miteinander vermischt – die Viskosität (z.B.:SAE 20W-50) sollte die Gleiche sein, die du schon im Öltank hast. Versuche auch das Mischen von Synthetiköl und „normalen Öl“ zu vermeiden. Falls du ein Bike mit Wasserkühlung hast, empfehle ich dir auch den Kühlflüssigkeitsstand zu prüfen und auch hier eventuell mit →Kühlmittel nach zu füllen. Falls du kein Kühlmittel zur Hand hast, kannst du zum Auffüllen auch destilliertes Wasser nehmen.

Vergiss nicht auf die Bremsen

Die Bremsen solltest du bei jeden Motorrad Check auf Funktion überprüfen, einfach probieren ob beim Betätigen des Bremshebel bzw. Bremspedal Druck aufgebaut wird – also ein Widerstand beim Hebel bzw. Pedal zu spüren ist und beim anrollen deines Motorrades die Bremsen ihre Arbeit machen. So als letztes kannst du noch den Ständer deines Motorrades inspizieren und solltest alle beweglichen Teile mit einem Öl aus der Spraydose, wie z.B.: →WD 40 oder einem →Silikonspray, welches den Vorteil hat, das es nicht so viel Schmutz bindet, einsprühen.

Im Wesentlichen war das schon alles, vergiss sämtliche Prüfungsmethoden und Testreihen mit teuren Geräten oder überflüssige Ölwechsel. Wenn du dein Bike regelmäßig – also vorgegebenes Serviceintervall beachten – zum Service bringst, reicht unserer Meinung nach, dieser Motorrad Selbstcheck. Solltest du widererwartend ein ungeputztes Bike eingewintert haben, kannst du in unserem →nächsten Beitrag lesen, wie du dein Traumbike ganz easy zum Glänzen bringst.

BRRRRUUUUMMM…jetzt geht`s aber los.

Gute Fahrt und

keep the fire burning

Kai&Martina