Nachdem wir von unserem →ersten Tag doch etwas von der Organisation des Events – Vienna Harley Days 2015 – ja, schon fast enttäuscht waren, müssen wir nun in unserem zweiten Teil der Berichterstattung über dieses Motorradtreffen im Herzen der etwas anderen Stadt, nicht wirklich mit unserer Meinung zurück rudern. Denn leider wurde es nicht wesentlich besser – am Freitag waren anscheinend so viele Biker von den ganzen Schikanen (siehe Beitrag VHD Part 1) genervt, dass viele gar nicht mehr gekommen sind.

Spass gab´s woanders

Zumindest hatte es für uns den Anschein, dass am Samstag gegen 22.15 Uhr – als es im Prater nebenan noch so richtig brummte und sämtliche Fahrgeschäfte mit Jugendlichen ohne untere Altersgrenze besetzt waren, die Bühnenlichter der Vienna Harley Days wieder relativ früh – zumindest für eine Bikerveranstaltung, auf denen sich normalerweise gestandene Biker und Bikerinnen tummeln – ausgingen. In einer frühen Abendstund´, in der normalerweise die ersten Feierwütigen sich esrt auf den Weg zu den diversen Veranstaltungen machen, mussten viele Motorradfreunde bereits wieder – sofern sie Unterhaltung haben wollten – die Vienna Harley Days verlassen.

Ringelpietz mit Anfassen und Kinderparty

„Das ganze gleicht eher einem Kindergeburtstag“ dieses Zitat konnten wir mehrmals von Ausstellern und zahlreichen BikerInnen vernehmen. Wir hatten auch den Eindruck, dass es für eine Stadt, die als die Partystadt Österreichs gilt und die niemals schläft, eher sehr befremdlich erscheint, ein Event dieser Art zeitlich so abzuwürgen. Aber vielleicht hatten wir alle da ja auch etwas falsch verstanden, denn es heißt ja „Vienna Harley Days“ und wahrscheinlich sollten wir ja hier lediglich das Wort „Days“ richtig interpretieren.

Sind wir beim MA2412?

Wir hätten da, bevor wir dann aufhören zu meckern, doch noch was für die Verantwortlichen und zwar: Es wirkt doch sehr überheblich ein Schild aufzustellen, auf dem ein Verbot für das mitbringen von Getränken ausgesprochen wird, andererseits wird dem sehr wohl mündigen Biker nicht zugemutet, eine Getränkedose oder eine Mineralwasserflasche bei den Getränkezelten in die Hand zu bekommen. Den tieferen Sinn dieser eigenartigen Vorgehensweise beim Ausschank, konnten nicht einmal die genervten Angestellten nachvollziehen, die jedes Getränk aus der Flasche bzw. Dose in einen Becher umleeren mussten. Naja, vielleicht gibt´s dann im nächsten Jahr die Getränke im Schnabelbecher und die Hot Dogs werden vorgekaut ausgegeben.

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Vienna Harley Days – vielleicht im nächsten Jahr?

Wien, du hast uns Biker nicht verdient! Das Event hat mit Sicherheit Potential, aber wir sind davon überzeugt, dass niemand (der Zuständigen) in unserer so toleranten Bundeshauptstadt dieses Event dort haben will. Und leider Gottes haben wir Biker dies auch am eigenen Leib gespürt… Gastfreundschaft sieht anders aus… aber, Wien ist halt anders!!!

Doch nun genug gelästert. Wir hatten trotz allen Eigenartigkeiten unseren Spaß, wir haben uns wie immer gefreut viele von euch wieder zu sehen, viele neue Freunde kennen gelernt zu haben und hoffen, dass ihr euch in unseren →Fotogalerien wiederentdeckt… in diesem Sinne

keep the fire burning

Kai&Martina


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