Eigentlich erscheint es ja schon logisch, dass du auf deinem Motorrad so sitzen solltest, wie es für dich bequem ist und so wie du dich wohl fühlst. Aber es erscheint dann doch nicht immer so einfach, bequem und sicher so gut zu kombinieren, dass am Ende der Tour dein Rücken nicht schmerzt oder du die Verkrampfung deiner Unterarme erstmal ausmassieren musst. Für die richtige Sitzposition am Motorrad haben wir in diesem Beitrag einige Tipps für dich zusammen gefasst, damit du bei der nächsten 500 Kilometer Tour nicht von deiner Mopette geschweißt werden musst…

Welche Sitzposition am Motorrad ist für mich richtig?

Natürlich ist deine Sitzposition im allgemeinen von der Bauart deines Bocks abhängig. So belastest du bei einer Supersport Rennmaschine natürlich deine Handgelenke extrem und dein Lendenwirbelbereich wird auch nicht gerade unterbeansprucht. Wohingegen du auf einem Naked Bike oder einer Enduro aus ergonomischer Sicht die optimalste Sitzposition hast, bei einem geraden, unverkrampften Rücken liegen die Hände auch relativ leicht auf den breiten Lenker. Bei unseren geliebten Chopper Motorrädern haben wir dann doch eher die ungesündeste Körperhaltung mit relativ großen Lenkzugkräften, die unseren Schultergürtelbereich sehr stark beanspruchen. Aber, wer kauft schon sein Traumbike aus gesundheitlichen Gründen?

Wie kann ich meine Arme entspannen?

Ein gerader Rücken allein macht keine gesundheitlich optimale Sitzposition aus. Vielmehr solltest du viele Kleinigkeiten beim Motorradfahren beachten, um eine entspannte Tour zu genießen. Um deine Handgelenke und Arme zu entlasten, kannst du durch leichte Muskelspannung der Beine dein Gewicht dorthin verlagern, wo es die Situation erfordert. Beim Beschleunigen nach vorn, beim Kurvenfahren rutscht du leicht nach innen. Wenn du dies beim Fahren bewusst anwendest, wirst du merken, wie sich deine Arme entspannen und somit ein weitaus flüssigerer Fahrstill entsteht – somit auch viel entspannender für dich.

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Griffe und Bedienelemente richtig einstellen

Bei den Handgelenken kommt es auch auf die Einstellungen des Kupplungs- und Bremshebel an. Wenn du jedes mal beim Kuppeln oder Bremsen deine Hände zu weit strecken musst, oder gar die Griffe in einem falschen Winkel für dich montiert sind, wirst du relativ schnell Unterarm- und Handgelenksschmerzen erfahren. Die Bedienelemente solltest du immer sehr bequem bedienen können, ohne irgendwelche akrobatischen Gichtklauen anwenden musst. Wenn du deine Finger ausstreckst und du die Hebel mit den Fingerkuppen berührst und deine Handballen auf den Griffen liegen, sollten deine Unterarme mit den Fingern eine Linie bilden (eventuell ist auch die Griffweite am Hebel anzupassen).

Der Weg ist das Ziel!

Auch kannst du auch deine Beinmuskulatur durch regelmäßiges ausstrecken entlasten und verhinderst dadurch eine verkrampfte Sitzposition. Scheue dich nicht bei den Einstellungen an Fuss- und Handhebeln etwas zu experimentieren, deine Muskulatur wird es dir danken und durch leichteres Bedienen beim Schalten, Kuppeln oder Bremsen, sowie durch ein entspannteres Lenken, wirst du noch mehr Freude am Fahren deiner Kiste haben. Aber alle Tipps helfen wenig, wenn du von Haus aus deine Tour angehst, als ob der Teufel hinter dir her ist, denn es gilt, wer gestresst fährt, kommt auch gestresst an und eigentlich sollte dein Motto lauten: Der Weg ist das Ziel! Also mach regelmäßig Pausen und strecke deine Glieder, geh alles relaxed an, in diesem Sinne…

keep the fire burning

Kai&Martina


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