Mal Hand aufs Herz, wem ist es noch nie passiert, dass seine Motorradbatterie im Frühling nach der langen Standzeit keinen Saft mehr zum Starten hatte, nur weil du im Herbst vergessen hast den lebenswichtigen Saftspender fachgerecht mit Strom zu versorgen. Damit dir dass nicht nocheinmal oder überhaupt passiert, haben wir für dich im folgenden Beitrag einige Tipps, wie du deine Motorradbatterie sicher durch die kalte Jahreszeit bringst…

Wenn mein Bock im Freien überwintert?

Überwintert deine Kiste im Freien – willst du ihr das wirklich antun, schnieff 🙁 – dann solltest du die Batterie ausbauen und an einen warmen, trockenen Ort einlagern. Mit einem spezielles Batterieladegerät (Frischhaltegerät) solltest du die Batterie nach dem Ausbau, während der Ruhephase und vor dem Einbau immer wieder aufladen. Außerdem musst du bei Blei-Säure-Akkus destilliertes Wasser bis zur Maximal-Markierung auf­füllen.

Wie baue ich die Motorradbatterie aus?

Als erstes musst du natürlich sämtliche Verkleidungsteile, die die Batterie verdecken abbauen. Lege die abzubauenden Motorrad Verkleidungsteilen, niemals auf den Boden in unmittelbarer Nähe deiner Schraubertätigkeit. Am besten ist es, wenn du diese abmontierten Teile irgendwo weit weg in deiner Garage ablegst, denn schnell passiert es das du durch einen unachtsamen Schritt auf ein so ein Teil drauf trittst – und dann ist es mit 100% Sicherheit, dass Teil, welches beim kleinsten Druck zerbröselt.

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Beim Ausbau der Batterie achtest du darauf, dass du nirgends den Lack abschrammst und löst die Batterie vom Haltegurt oder den Halteschrauben. Danach löst du die zwei Kabel an den Polen der Batterie. Beim Abklemmen zuerst das mit dem schwarzen Kopf am Minuspol und dann das rote am Pluspol. Durch diese Reihenfolge verhinderst du einen möglichen Kurzschluss deiner Elektrik und/oder Beschädigung deiner Batterie. Die abgebauten Teile kannst du wieder anbringen oder falls du Platz hast, irgendwo bis zum Frühling zwischenlagern.

Wenn ich mein Motorrad Inside einwintere?

Wenn du dein Motorrad in der Garage oder sonst wo an einem halbwegs warmen Plätzchen lagerst, brauchst du die Batterie über den Winter nicht ausbauen. Spezielle Batterieladegeräte sorgen heutzutage dafür, dass du diese den ganzen Winter an der Batterie angeschlossen lassen kannst. Dabei brauchst du keine Angst haben, dass dir dein Akku überladen wird, da diese Geräte sogar Ausfahrten simulieren und genau wissen wann sie laden müssen und wann nicht.

Die ganz schlauen Mopettenfahrer bringen an der Batterie einmalig den meist mitgelieferten Ösenstecker an der Batterie an. Dadurch brauchst du, wenn du deine Batterie mit dem Ladegerät laden möchtest, nicht jedes Mal alle Anbauteile abmontieren, sondern brauchst nur die Steckverbindungen zusammen stecken. Bei nicht Gebrauch versteckst du den Stecker, der mit der Batterie verbunden ist, einfach irgendwo unter den Anbauteilen.

Wenn du deine Batterie mit einem Batterieladegerät über den Winter mit Saft versorgst, sollte diese im Winter sofort wieder einsatzbereit sein und dir keine Problem bereiten.

in diesem Sinne

keep the fire burning

Kai&Martina


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