Nachdem wir im letzten Beitrag über den →Frühjahrscheck deiner Mopette geschrieben haben, stellte sich kurz die Frage, ob es eigentlich Biker gibt, die ihr Motorrad schmutzig eingewintert haben – und ja die gibt es – ist mir im letzten Winter auch passiert. Aber kein Problem mit dem verspätetem Motorrad waschen, ob du nun dein Bike vom letzten Ausritt im Herbst säubern oder nur den Staub entfernen willst, der sich auf sämtlichen Chrom- und Lackteilen abgesetzt hat, oder einfach eine kleine Anleitung zum richtigen Umgang mit Wasser, Seife und sonstigen Putzmitteln brauchst – here we go:

Wo soll ich das Motorrad waschen?

Als erstes solltest du beim Motorrad waschen auf einen festen Untergrund achten – ist wichtig für die Standfestigkeit deines Bikes, da du es ja richtig schön einseifen wirst – und achte auch auf deine Stellfläche, damit hier das Wasser auch schön weg rinnen kann. Dann leg` dir deine Utensilien griffbereit zurecht. Wir schlagen folgende Hilfsmittel als Grundausstattung vor: Eimer, Schwamm, weichen Lappen (alles fett- und staubfrei), Wasserschlauch und Putzmittel. Beim Putzmittel gibt es ja viele, viele, viele Möglichkeiten, als erstes empfehlen wir solche Putzmittel, die vom Hersteller deines Motorrades als unbedenklich eingestuft wurden, aber auch alle anderen Putzmittel von sämtlichen Motorradzubehör-Händlern können nicht verkehrt sein. Wir empfehlen dir für das Motorrad waschen folgendes →Putzmittel. Als Faustregel gilt, dass das Mittel so mild sein sollte, dass du ein Vollbad darin nehmen könntest – also volle 30 Minuten Entspannung pur – ohne, dass deine Haut oder sonstigen Körperteile Rötungen oder Verformungen aufweisen.

Dein Bike ist nicht wasserscheu!

So nun aber zum Eigentlichen, am Anfang kannst du beherzt den Wasserschlauch nehmen und dein Bike mal so richtig nass machen – und keine Bange vor irgendwas, denn dein Bike hält ja auch Regen aus, ohne sich gleich wie eine Brausetablette aufzulösen – das einzige wovor wir abraten, wie auch viele Hersteller, ist das Säubern deines Motorrades mit Hochdruckgeräten aller Art, denn dabei kann es schon einmal zu ungewollten Zerstörungen von Dichtungen etc. kommen.

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Schwamm drüber!

Als nächstes füllst du den Eimer mit Wasser und dem →Putzmittel, sodass eine schöne Seifenlauge entsteht, nimmst den Schwamm und fängst an dein Bike von oben bis unten und von vorne nach hinten (Reihenfolge ist egal) abzurubbeln. Hierbei empfehlen wir dir an eine schöne Frau zu denken, oder falls du eine Frau bist an einen Mann, oder was auch immer… Sollte dir dein Schwamm oder Putzlappen beim Motorrad waschen mal runterfallen, denk dran, dass sich eventuell kleine Steine am Boden befinden, die du dann im Schwamm hast. Damit du keine Kratzer im Lack verursachst, solltest du unbedingt den Schwamm nach einem “Runterfaller“ mit sauberen Wasser auswaschen.

Nachdem du dein Bike schön eingeseift hast und auch wirklich die letzten Reste der lästigen Insekten entfernt hast, kannst du wieder deinen Wasserschlauch aufdrehen und dein Bike von sämtlichen Seifenschaum und Insektenreste befreien. Hierbei raten wir von oben nach unten vorzugehen.


Da das Bike nun aber noch feucht ist und sich auf Grund physikalischer Gesetze bei der Verdunstung von Wasser kleinere sichtbare Rückstände (hässliche Wasserflecken) auf den Chrom- und Lackteilen bilden, geht’s nun zur ästhetischen Nachbehandlung – dazu mehr in unserem nächsten Beitrag, wenn wir folgende Fragen beantworten: Wie kann ich mein Bike effektiv und schnell trocknen? Wie poliere ich mein Motorrad auf Hochglanz? Bis dahin viel Spaß

keep the fire burning

Kai&Martina


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