Im →letzten Beitrag haben wir dir gezeigt, wie du dein Motorrad wieder aufrichten kannst, nachdem dir dein Motorrad umgefallen ist. Das ist aber noch nicht alles, denn du musst deine Süsse noch auf einige eventuelle Schäden überprüfen. Auf was du dabei besonderes achten solltest, möchten wir dir hier kurz beschreiben…

kurzer Rundgang ums Motorrad

Da wir hier wirklich nur von einem Umfaller reden, ist der Überprüfungsaufwand nicht allzu groß. Als erstes machst du mal einen Rundgang um dein Bike und checkst ab, ob das Kennzeichen noch drauf ist und ob irgendwo Teile lose herunter hängen. Vor allem Lenkerblinker verabschieden sich leicht, wenn das Motorrad umgefallen ist. Danach solltest du Brems- und Kupplungshebel auf Bruchschäden untersuchen und einen kurzen Funktionstest machen. Der Gasdrehgriff sollte sich auch frei und ohne zu Klemmen bewegen können. Auch der Lenker sollte sich ohne zu Klemmen von Anschlagpunkt zu Anschlagpunkt frei bewegen können und darf natürlich nicht verbogen sein. Die Rückspiegel musst du auch kurz überprüfen, wobei hier ein Schaden zwar ein Loch in dein Portmonaie brennen würde, jedoch in Punkto Fahrverhalten kein Problem darstellt.

Startprobleme nachdem das Motorrad umgefallen ist

Wenn dein Motorrad über einen elektronischen Kippsensor verfügt, kann es passieren, dass dein Bock nach dem Aufrichten nicht anspringen will. Dann kann es sein das der Sensor noch nicht realisiert hat, dass dein Motorrad schon wieder steht. Hierbei hilft meist ein Aus- und Einschalten der Zündung.

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Wenn bei deinem Motorrad alles in einwandfreiem Zustand ist und es auch anspringt, sollte nichts gegen eine Weiterfahrt sprechen. Wenn dir doch ein Lenkerblinker abgebrochen ist oder dir dein Helfer doch den hinteren Kellermann abgerissen hat, kannst du trotzdem weiterfahren, vergiss aber nicht das du dann beim Abbiegen Handzeichen geben musst. Bei leicht verbogenen Lenker oder abgerissenen Bremshebeln solltest du vorsichtig bis eher gar nicht zur nächsten Werkstatt fahren. Im Zweifelsfall ist es immer besser den Automobilclub oder deinen Vertragshändler zu kontaktieren.

Kopf hoch

Und übrigens, bist du mit Sicherheit nicht der Erste und wirst auch nicht der Letzte sein, dem sein geliebter Bock umfällt. Ein Motorrad hat in der Regel eben nur zwei Reifen und auf Grund von physikalischen Gesetzen, die wir hier nicht näher beschreiben wollen, ist es eben nun mal üblich, dass ein Zweirad umfallen kann. Also, wenn´s dir passiert, mach dir deswegen keinen Kopf. In diesem Sinne…

keep the fire burning

Kai&Martina


 

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