Zuerst einmal, die gute Nachricht ist, dass deine Mopette im Gegensatz zum Auto nur zwei Felgen hat, die du waschen und polieren musst (ist dir jetzt hoffentlich nicht ganz neu, oder?) Die weniger gute Nachricht ist, dass du bei deinem Motorrad nicht diesen Freiraum wie bei den Autofelgen hast, vor allem beim Hinterrad kann es auf Grund der verdammten Bremsscheibe – wer die wohl braucht – dem Antrieb (Kette, Riemen oder Kardan, wobei du mit einem Kardanantrieb noch die einfachere Variante hast), dem Kofferhalter, Federbeine und Bremssattel zu möglichen Verknotungen deiner einzelnen Finger kommen. Damit du auch wirklich Spaß beim Chromfelgen polieren hast, möchten wir dir ein paar Tipps mitgeben.

Was brauche ich für polierte Felgen?

Nachdem du deinen Bock gewaschen, geföhnt und poliert hast, kommen zu guter Letzt die Felgen in den Genuss, einer hoffentlich liebevollen Politur von Hand. Als erstes legst du dir deine Politurutensilien zurecht →Mikrofasertuch, →Chrompolitur und die alte gute Küchenrolle, am besten die Zewa, die ist schön weich. Jetzt wäre es super, wenn du über einen →Scherenheber verfügst, keine Angst ist kein Tortenheber ähnliches Ding für Scheren, sondern ein kleines nützliches Gerät, dass dir bei vielen zukünftigen Schrauberarbeiten gute Dienste leisten wird.

Mit dem Scherenheber bockst du dein Motorrad auf und zwar so, dass das hintere Rad deines Motorrades in der Luft ist. Brauchst nicht zu hoch aufbocken, es reicht schon wenn die Hinterwalze zwei Zentimeter in der Luft hängt. Wenn dein Motorrad über einen Mittelständer oder Montageständer verfügt brauchst du selbstverständlich keinen Scherenheber um das Hinterrad in die Luft zu kriegen. Du kannst auch den →Scherenständer nehmen, den du zum Aufbocken beim Einwintern verwendest.

Wie kann ich meine Chromfelgen polieren?

Jetzt kannst du mit dem einbalsamieren deiner hinteren Felge beginnen, auch hier, wie schon im →vorigen Beitrag beschrieben, nicht zu großflächig auftragen und mit kreisförmigen Bewegungen die Ablagerungen rauspolieren (zum Auftragen nehmen wir ein Zewatuch). Solltest du jetzt Schwierigkeiten haben an gewisse Stellen deiner Felge zu kommen, brauchst du nur das Hinterrad weiter zu drehen, wenn du dabei das Gefühl hast, dass dein Rad sich ziemlich schwer bis gar nicht bewegen lässt, gibt´s da einen ganz simplen Trick – Gang raus!

Ok, zum Nachpolieren nimmst du das Microfasertuch und befreist die Felge von sämtlichen Politurrückständen und polierst diese auf Hochglanz. Mit dem Vorderrad kannst du genau gleich vorgehen, auch das mit dem Aufbocken machst du ganz gleich, nur musst du so Aufbocken, dass das vordere Rad zwei Zentimeter in der Luft ist (klingt irgendwie logisch). Vergiss aber nicht einen Gang einzulegen, damit dir dein Motorrad nicht nach hinten wegrutscht.

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Wie kann ich halbwegs bequem meine Motorrad Chromfelgen polieren?

Um Kreuzschmerzen bzw. unnötige Überbeanspruchung deines Lendenwirbelbereiches vorzubeugen, empfehlen wir dir eine Sitzmöglichkeit für das Chromfelgen polieren, insbesondere der Felgen, zur Hilfe zu nehmen, dafür kannst du ruhig den Eimer, den du zum Waschen verwendet hast, nehmen – brauchst diesen nur umdrehen und dich draufsetzten, die ganz Schlauen nehmen noch ein Sitzkissen dazu.

Warum ist es eigentlich so wichtig seine Felgen regelmäßig zu reinigen, könnten jetzt die Polierfaulen fragen. Nun ja, erstens mal wird – wie beim gesamten Motorrad – durchs regelmäßige Pflegen, die Lebensdauer des Materials erhöht und zweitens kann es durch zu viel Ablagerungen(Dreck) auf deiner Felge schon mal zu einem schlechteren Fahrverhalten kommen (Unwucht). Abschließend sei noch gesagt, dass du bei sämtlichen Arbeiten mit dem Scherenheber auf deine Sicherheit achten musst. Dein Motorrad muss trotzdem eine gewisse Standfestigkeit haben, auch möchten wir dir raten den Seitenständer rauszustellen. In diesem Sinne…

keep the fire burning

Kai&Martina


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