Nachdem du deinen geliebten Bock nun zum gefühlten 569mal angeschoben oder mit dem Polo deiner süßen Nachbarin kurzgeschlossen hast, wird es dir nun doch zu anstrengend und du willst dir endlich einen neue Motorrad Batterie zu legen. Was beim Kauf und Einbau dann noch zu beachten wäre, möchten wir dir im Folgenden zeigen.

Welche Motorrad Batterie soll ich kaufen

In unserem Beitrag möchten wir lediglich kurz drei Arten von Starterbatterien erwähnen und nicht zu sehr ins Detail gehen, denn wir wollen dich und auch uns nicht mit zu viel Informationen belästigen, dass sollen lieber andere Magazine machen. Reinblei-, Gel- oder Lithiumstarterbatterien haben alle ihre Vorteile, aber auch Nachteile. Der größte Vorteil des herkömmlichen Reinbleibatterie (Blei/Säure) ist sein vergleichsweise geringer Preis (ab 20.- Euro). Dagegen spricht dann aber, die lästige und aufwendige Erstbefüllung und regelmäßige Wartung – Wiederbefüllung. Bei der Überlegung, ob du dir für deinen alten Bock nicht doch eine modernere Motorrad Batterie zulegen solltest, gilt es jedoch zu beachten, dass neuartige Akkus auch moderne Ladetechnik brauchen – die Kompatibilität mit dem Laderegler der Lichtmaschine muss stimmen und auch ein moderneres →Ladegerät darfst dann schon sein.

Lithiumbatterie – die Leichte

Falls du eine Lithiumbatterie für dein Motorrad kaufen willst, musst du schon ein kleiner Gewichtsfetischist sein. Der eigentliche Vorteil dieser Batterieart liegt mit Sicherheit im Eigengewicht, also wenn du dein Bike auf die Rennstrecke bringst, wo jedes Gramm zählt und du eh schon alles an deinem Bike teuer „vercarbonisiert“ hast, dann hast du hier eine neue Möglichkeit nochmals ungefähr zwei Kilogramm Gewicht zu sparen. Auch hier gilt jedoch, vor allem bei älteren Bikes, dass der Laderegler einwandfrei arbeitet.

Gel Batterie – unser Favorit

Jetzt aber zu dem von uns favorisierten Batterietyp – der Gelbatterie, diese absolut wartungsfreie Art sein Möpi zu starten, gefällt jedem Zweiradjunkie. Wobei ganz wartungsfrei ist auch diese Starterbatterie nicht, denn solltest du dein Bike lediglich zweimal im Jahr für die kurze Fahrt zum Kaffee am Eck – ja und auch solche Leute gibt es – nutzen und dabei lediglich ein paar Kilometer zurücklegen, müssen wir dir gleich den Kauf eines guten →Ladegerätes empfehlen. Vor Allem bei Motorrädern, welche über eine elektronische Wegfahrsperre (Alarmanlage) und somit über einen Dauerstromabnehmer verfügen gilt es, den Akku regelmäßig mit Saft zu versorgen. Sonst kannst du diesen gleich zum ASZ (Altstoffsammelzentrum) schleifen und in die Tonne treten. Aber auch die hohen Starterströme und die allgemeine Zuverlässigkeit beim Gel Akku sprechen für sich. Preislich solltest du dich eher im oberen Drittel der Preislisten bewegen, lieber einmal ein paar Kröten mehr ausgegeben, als dann nach zwei Jahren wieder einen neuen Akku kaufen.

Worauf muss ich beim Kauf achten

Wenn du dir wieder eine originale Batterie (wie vom Motorradhersteller empfohlen) in dein Motorrad einbauen willst, kannst du beim Kauf nichts falsch machen, außer die falsche Artikelnummer vom alten Akku zu notieren. Natürlich kannst du dir einen günstigeren Starterakku eines anderen Anbieters für deine Mopette kaufen, hierbei solltest du jedoch vor dem Bestellen oder Kaufen, die Abmessungen (Höhe – Breite – Tiefe) der alten Batterie genauestens notieren und mit der Beschreibung deiner Wunschbatterie vergleichen. Es kann dir nämlich passieren, dass du trotz genauer Volt- & Amperezahl (auf die du natürlich auch achtest), die gekaufte Batterie nicht in den Batterieschacht bekommst, weil die neue Batterie einfach einen Tick zu groß ist.

Wie baue ich die alte Batterie aus

Beim Ausbau deiner alten Batterie achtest du, nachdem du sämtliche Anbauteile (Sitz, Abdeckungen etc.) demontiert hast, dass du unbedingt den Minuspol (schwarzes Kabel) zuerst abklemmst und dann den Pluspol. Den Haltegurt oder die Halteverschraubung lösen und dann kannst du die entsaftete Batterie vorsichtig aus dem Motorrad rausholen. Bei manchen Bikes ist das eine ziemliche Fietzelei, fast so wie Tetris für Fortgeschrittene.

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Wenn du so ein Bike hast, kannst du dich schon mal aufs Einbauen der neuen Batterie freuen. Ne Scherz beiseite, im Normalfall kriegst du die Neue auf dem gleichen Weg rein, wie du die Alte raus bekommen hast. Solltest du über eine Alarmanlage verfügen, solltest du die Zündung, vor dem abklemmen des Minuspoles, einschalten, den sonst glaubt dein Sicherheitssystem, dass dein geliebtes Bike gemopst wird und heult dir gleich mal ein paar ohrenbetäubende Töne um die Ohren, bis sich dein Trommelfell in Schuppenflechte auflöst.

Heiliger Schraubertipp

Zu den abzubauenden Motorrad Verkleidungsteilen, die du als Hobbyschrauber heute und auch in Zukunft abschraubst, möchte wir den Tipp geben, diese niemals – wirklich niemals – auf den Boden in unmittelbarer Nähe deiner Schraubertätigkeit zu legen. am besten ist es, wenn du diese abmontierten Teile irgendwo weit weg in deiner Garage ablegst, denn schnell passiert es das du durch einen unachtsamen Schritt auf ein so ein Teil drauf trittst – und dann ist es mit 100% Sicherheit, dass Teil, welches beim kleinsten Druck zerbröselt.

Wie baue ich den neuen Akku ein?

Beim Einbau der neuen Batterie achtest du darauf, dass du nirgends den Lack abschrammst und befestigst die Batterie, nachdem sie im Batterieschacht sitzt mit den Haltegurt oder Halteschrauben. Zum Schluss bringst du die zwei Kabel wieder an die Pole der Batterie an. Beim Anklemmen zuerst das mit dem roten Kopf am Pluspol und dann das schwarze Massekabel am Minuspol. Durch diese Reihenfolge verhinderst du einen möglichen Kurzschluss deiner Elektrik und/oder Beschädigung deiner neuen Batterie. Die abgebauten Teile wieder anbringen und gut befestigen, fertig! Nun lass mal kesseln

keep the fire burning

Kai&Martina


 

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