Ein stabiler Rahmen, zwei Räder und ein starker V-Twin – viel mehr braucht es nicht für ein richtig gutes Motorrad. Dark Custom reduziert Maschinen auf das, was wirklich zählt. Eine ideale Ausgangsbasis fürs Customizing. Und ganz nebenbei tritt dabei Charakter zu Tage, der rebellische Kern, um den es beim Motorradfahren geht, und die Suche nach individueller Freiheit.

schwarze Schönheit ohne Kompromiss

Für das Modelljahr 2016 hat Harley-Davidson die Dark Custom Bestseller Iron 883 und Forty-Eight technisch und optisch umfassend modifiziert. Geblieben ist, was beide Typen seit jeher auszeichnet, kompromisslose Bikes, die einer neuen Generation von Fahrern ein ursprüngliches und authentisches Fahrerlebnis bieten. Mustergültig minimalistisch verbinden sie reine Funktionalität mit einem Style, den die einen pur genießen und den die anderen als Ausgangspunkt für umfangreiches Customizing begreifen.

„Dark Custom macht die ganze Schönheit des puren Motorrads erfahrbar“, meint Harley-Davidson Styling Director Brad Richards, „die Schönheit jeder Schraube, jene des Stahls und Gummis und nicht zuletzt jene des Harley-Davidson V-Twins, denn er ist das Herz all unserer Maschinen. Dark Custom wurzelt tief in der langen Geschichte des Harley-Davidson Designs, und zugleich lädt es den Fahrer ein, nach vorn zu schauen, und sein Bike mit seinen Ideen und unseren Accessories zu individualisieren.“

Die Iron 883

Inspiriert von den Bobbern, die einst in Garagen und Hinterhöfen entstanden, ist die Neuinterpretation der Iron 883 ein von jeglichem Ballast befreites Motorrad, ursprünglich und undressiert, wie es sich für eine solche Maschine gehört. Die gechoppten Fender, das schwarze Triebwerk samt schwarzer Auspuffanlage, der Drag Bar Lenker und der abgesteppte Solositz machen unmittelbar Lust auf lange, gewundene Landstraßen. Der gerippte Luftfilter und das Bullet-Hole-Design an Zahnriemenabdeckung, Auspuffhitzeschilden und am Frontfenderhalter erinnern an den Race-Look klassischer, durch Bohrungen gewichtsreduzierter, Motorräder.

Da muss nicht immer alles glänzen

Farben und Finish der Iron 883 stecken Staub und Schmutz der Straße locker weg, was besonders für jene Fahrer interessant sein dürfte, die nicht ständig Schlauch und Putzeimer mit dabei haben wollen.

„Ich finde, dass eine solche Maschine mit etwas Patina sogar noch besser aussieht“, so Harley-Davidson Senior Stylist Dais Nagao, der das Iron 883 Designprojekt leitete. „Das Bike ist schnell und wendig, und es flößt dem Fahrer unmittelbar Vertrauen ein. Sicher bekommt es unterwegs Dreck oder vielleicht sogar ein paar Schrammen ab, aber das macht rein gar nichts. Im Gegenteil – Es ist ein Teil der Geschichte, die Fahrer und Maschine miteinander teilen.“

Was ist neu?

Die Iron 883 kommt mit einem 883 Kubikzentimeter großen Evolution V-Twin, der mit sattem Drehmoment in jeder Lebenslage überzeugt. Sie rollt auf neuen, in Schwarz getauchten und mit gefrästen Akzenten versehenen Neunspeichen-Leichtmetallgussrädern. Am Front End kommt eine neue, schwimmend gelagerte Bremsscheibe zum Einsatz. Die im Vergleich zum Vorgängermodell reduzierten ungefederten Massen sorgen hier für ein noch flinkeres Handling.

Eine neue Cartridge-Gabel und neue, stufenlos in der Vorspannung einstellbare Federbeine mit progressiv gewickelten Federn stellen ein noch sensibleres Ansprechverhalten des Fahrwerks sicher, was Komfort und Fahrdynamik zugute kommt. Ein zum neuen, abgesteppten Sitz passendes Soziussitzkissen ist ab sofort über das Originalzubehörprogramm Harley-Davidson Genuine Motor Parts & Accessories erhältlich.

Bei der kommenden European Bike Week wird auch dieses Bike ganz genau unter die Lupe zu nehmen sein, das Probefahren wird wohl dann zu einem etwas späteren Zeitpunkt fällig. Auch die neue 2016er Forty-Eight werden wir in unserem nächsten Beitrag genauesten begutachten…

keep the fire burning

Kai&Martina

→Harley Davidson 2016er Modelle