Wenn dein Motorrad mal wieder so richtig rumzickt und partout nicht anspringen will, weil die Batterie keinen Saft mehr hat, um den Motor zum Röhren zu bringen, kannst du, wie im →letzten Beitrag beschrieben, deine Süße anschieben – oder du kannst deinen Bock mit einer zweiten Batterie Fremdstarten.

Zum Fremdstarten oder umgangssprachlich Überbrücken brauchst du ein Starterhilfekabel – ja genau, das sind die zwei Kabel mit den Krokodilklemmen auf jeder Seite, das eine rot, das andere schwarz. Beim Kauf von solchen →Starthilfekabel, solltest du darauf achten, dass die Krokoklemmen nicht zu wuchtig sind, da deine Möpi-Batterieanschlüsse eher zart gebaut sind und du dich mit den klobigen Dingern vom Hofer (Aldi) um 9,90.- grün und blau ärgern wirst. Das Beste wäre bei solchen kleinen Pannen eine ultimative →Energiestation, solch ein Gerät ist zwar in der Anschaffung etwas teurer, doch alleine der eingebaute Kompressor ist sein Geld wert.

Auf was muss ich beim Fremdstarten achten

Ob du jetzt ein Auto oder ein anderes Motorrad als Saftspender für deinen Bock nimmst, ist völlig egal, solange du darauf achtest, dass die Fremdbatterie die gleiche Spannung wie deine Motorradbatterie hat (meist 12V/siehe Betriebsanleitung). Bei einem Motorrad als Spender besteht die Gefahr eh nicht, aber beim Motorrad hast du den Arbeitsmehraufwand, da du erst die Batterie von Sitzbank, Abdeckungen etc. befreien musst, um an die erforderlichen Batteriepole ran zukommen (jetzt wäre so eine  →Energiestation geil 😉 )

Wir gehen davon aus, dass du die Batterie von einem PKW nimmst (Ablauf wäre bei einem zweiten Motorrad ganz gleich). Kleiner Tipp, umso kleiner das Fahrzeug, umso weniger Spannung hat die Batterie, also nimm keine Hummerbatterie als Saftspender. Beim Verwenden eines Autos als Starthelfer musst du beim Anspringen deiner Mopette schnellstmöglich die Starterkabel abklemmen, um eine Überhitzung bzw. Überspannung zu verhindern, ansonsten könnte deine Motorradbatterie den Geist komplett aufgeben oder was noch schlimmer wäre explodieren (Verletzungsgefahr durch Säureaustritt).

Was mache ich zuerst

Nachdem du deine Möpi-Batterie freigelegt hast, verbindest du die Pluspole der Batterien miteinander (rotes Starterkabel) achte darauf das du wirklich Pluspol mit Pluspol verbindest und wirklich nur die Pole mit den Krokoklemmen in Berührung sind. Danach nimmst du das schwarze Starterkabel und klemmst es an den Minuspol der Spenderbatterie und verbindest dieses am besten mit einem nicht lackierten Teil der Karosserie deines Bocks (Motorblock). Du kannst aber auch den Minuspol deiner Batterie als Gegenpol verwenden.

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und dann…

Zündung ein und Startversuch, sobald der Bock schön blubbert, Minuspolkabel am Bock als erstes lösen und dann erst das Pluspolkabel, achte darauf, dass du nicht mit den Starterkabelenden zusammenkommst, solange diese noch mit der anderen Batterie verbunden sind, sonst kannst du gleich fürs Auto eine neue Batterie besorgen und brauchst die nächsten Tage kein Haargel für deine Stachelfrisur (am besten erst schwarzes Kabel von beiden Batterien und dann das Rote).

Wie kann ich meine Batterie am besten laden

Danach heißt es wieder etwas Saft, durch eine kleine Spritztour, in die Batterie zu bekommen. Auch hier gilt, sollte die Batterie öfter rumeiern und nicht so richtig funzen, steht der Kauf einer neuen Batterie von der Tür. Wie schon angesprochen werden wir dir dabei selbstverständlich mit Rat im →nächsten Beitrag zur Seite stehen, bis dahin…

keep the fire burning

Kai&Martina


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